In guter Gesellschaft

In guter Gesellschaft

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00:00:05:

00:00:26: Ganz herzlich willkommen zu unserem Live-Podcast in guter Gesellschaft.

00:00:31: der Podcast der Schaderstiftung.

00:00:33: Ich freue mich sehr, das heute in einem außergewöhnlichen Setting als sonst zu machen.

00:00:38: Mein Name ist Stella Lorenz und ich bin wissenschaftliche Referentin hier bei der Scharderstiftungen.

00:00:42: Und bei mir ist meine Kollegin

00:00:44: Valéria Alsace, freie Mitarbeiterin bei der Stiftung

00:00:47: und wir machen diesen Live-Podcast im Rahmen des

00:00:49: Schaderfestivals

00:00:50: – der zweiten Ausgabe vom Schader Festival!

00:00:52: Wir haben dafür auch eine ganz besondere Gästin bei uns.

00:00:57: Herzlich willkommen

00:00:58: Prof.

00:00:58: Dr.

00:00:59: Ursula Stein.

00:01:00: Hallo und guten Tag.

00:01:02: Du bist ganz viele verschiedene Dinge, du bist unter anderem die Innenhaberin des Büros Stein Stadt- und Regionalplanung.

00:01:09: Du hast studiert Raumplanungen an der Uni in Dortmund wo du auch promoviert wurdest und bis seit Jahrzehntezweiundzwanzig die Vorsitzende der DASL der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung der Landesgruppe Hessen Rheinland-Pfalz Saarland.

00:01:24: einen sehr langen Name und

00:01:26: warst

00:01:27: in letzter Zeit auch eine sehr lange Zeit Unter anderem Honorarprofessorin für Kommunikation in der Planung an der Uni Kassel.

00:01:34: Und bist auch hier in der Schaderstiftung keine Unbekannte, schon sehr lange mit dabei.

00:01:40: Jetzt seit diesem Jahr Mitglied des Stiftungsrats hier in einer Schadastiftung davor für sechs Jahre Mitglied im kleinen Konvent

00:01:47: und

00:01:48: seit ...

00:01:50: ... bis dann letztes

00:01:52: Jahr warst du auch Sprecherin des kleinen Konvents.

00:01:54: Genau,

00:01:56: freu mich total!

00:01:57: Dass du hier bist, und wir haben natürlich auch noch einen persönlichen Bezug.

00:01:59: Wir haben ganz lange zusammengearbeitet oder ganz intensiv zusammen gearbeitet.

00:02:04: bei der Ausstellung Versäumte Bilder.

00:02:06: Wer zu uns in die Schaderstiftung kommt findet im Erdgeschoss ein Porträt von Erika Spiegel Der ersten Schaderpreisträgerin damaligen Professorin.

00:02:15: Richtig, bei der habe ich Soziologie in der Raumplanung studiert.

00:02:18: Also die Raumplanungen und sie hatte das Soziologiefach.

00:02:21: Das Gefläch des Schwanz ist sehr

00:02:23: eng bei uns.

00:02:24: Schön dass du da bist!

00:02:25: Bevor wir richtig in die Materie einsteigen heute geht es ja um Demokratie und Stadtplanung stellen wir unseren Gästen und Gästinnen immer eine kleine lockere

00:02:35: Einstiegsfrage.

00:02:45: Genau, wir kommen in unserem Einstiegs-Segment.

00:02:48: Das heißt das ist die sogenannte Schreibtischfrage und darin frag ich meine Gäste oder Gästen was liegt gerade auf ihrem Schreibtische?

00:02:56: also im übertragenen Sinne womit beschäftigst du dich gerade?

00:02:59: Was treibt dich gerade um?

00:03:00: Was hat Priorität?

00:03:04: Es gibt viele Stapel auf meinem Schreibtischen aber jetzt würde ich mal zwei nennen.

00:03:08: Das eine ist das Thema Regionen und gerade auch ländliche Regionen.

00:03:13: Ich habe mich sehr, sehr lange in Nordrhein-Westfalen mit einem bestimmten Förderprogramm beschäftigt was Region darin unterstützt ihre eigenen Ziele zu setzen und das dann durch Prioritäten im landesweiten Förder Programm auch zügiger umsetzen zu können als andere.

00:03:29: Das wird grade geändert.

00:03:30: wir haben zwei regionalen abgeschlossen In diesem Sommer.

00:03:33: die neue Ausschreibung ist sehr anders.

00:03:36: Und was mich sehr beschäftigt ist ob sich da ein Auch in dem Bereich ein Politikumkehr abzeichnet von Bottom-Up Perspektiven.

00:03:45: Was will die Region selber?

00:03:47: Zu viel mehr Top Down Perspektive, große Leute Big Heads entscheiden und dann muss möglichst schnell gemacht werden.

00:03:55: Dann hat man weniger Zeit für Willensbildung in der Region.

00:03:58: Das ist ein Thema was mich sehr beschäftigt.

00:04:01: Und das zweite ist das Thema Klima.

00:04:04: ganz einfach nicht nur weil wir es diesen Sommer schon sehr heiß hatten Sondern wir haben in der Landesgruppe von der Akademie für Städtebau und Landesplanung, die eben schon lange genannt worden ist.

00:04:14: Dauert immer.

00:04:15: manchmal sage ich dann Darzel – ich bitte um Entschuldigung wenn das noch mal vorkommt!

00:04:19: Da haben wir uns vorgenommen im Jahrhundertsjahr des Bundesweitenakademies, die wir in Ludwigshafen begrüßen werden das Thema Klima wieder auf die Tagesordnung zu setzen.

00:04:31: Wir haben Ende letzten Jahres gedacht, wir müssen es wieder auf der Tagesordnung setzen weil es so im Politikbetrieb untergegangen zu sein schien und ich glaube wir können da jetzt von

00:04:40: anderen

00:04:41: Bewusstheiten ausgehen aber das Thema ist wahnsinnig aktuell.

00:04:47: Das klingt nach sehr vielen diversen Themen die bei dir auf dem Schreibtisch liegen.

00:04:52: noch eine kurze Interessensfrage vorab wie strukturiert muss man sein als Stadtplanerin?

00:04:57: Bist du sagen ein bisschen strukturierter Mensch?

00:04:59: Ich würde sagen, ich bin ein strukturierter Mensch.

00:05:00: Hier habe meine chaotischen Ecken aber in der Arbeit bin ich ziemlich strukturiert und das muss man dann auch sein.

00:05:06: Ich komme noch mal dazu.

00:05:07: Was hat es einfach mit so vielen Leuten und so viel Themen zu tun?

00:05:10: Wenn wir da den Durchblick behalten wollen, muss man strukturieren sein.

00:05:14: Habe ich mir schon fast gedacht, aber ich wollte nochmal sicher gehen.

00:05:17: Wir steigen direkt ein in das Thema.

00:05:19: Das ganze Schadervestival steht ja in diesem Jahr unter dem Motto Demokratien leben gestalten und wir haben uns in dem Zusammenhang gefragt bei dir als Gästen, wie hängt eigentlich Demokratie mit Stadt- und Regionalplanung zusammen?

00:05:35: Also wie kommt Demokratie vor in deinem Fachbereich?

00:05:40: was können vielleicht Planerinnen und Planern von der Demokratie lernen?

00:05:43: welche Aspekte und umgekehrt.

00:05:45: Wie kann die Demokratie profitieren von euch statt und regional planen?

00:05:51: Du musst mir zu Anfang schon mal sagen Planung geht Also so wie wir verfasst sind geht einfach auch gar nicht ohne die parlamentarische Demokratie, die wir haben.

00:06:03: Wir fassen in Kommunen und die haben die Planungshoheit.

00:06:06: Die dürfen sagen was auf ihrem Gebiet passieren soll.

00:06:09: aber das hat mit demokratischen Verfahren zu tun, es hat mit Macht-Einflüssen zu tun.

00:06:14: Es hat mit Beteiligung und so weiter zu tun.

00:06:17: da reden also ganz viele Leute mit aber ohne einen kommunalen Beschluss gibt es keine Nutzung von Grund und Boden auf dem Gebiet einer Kommune und da liegt die kommunale Planungshoheit.

00:06:28: damit haben wir's da wirklich mit einem superdemokratischen Prinzip zu tun nämlich dass vor Ort entschieden werden soll was da passieren soll.

00:06:37: Klar gibt es dann überörtliche Einflüsse und übergeordnete Interessen, die auch berücksichtigt werden müssen.

00:06:44: Da gibt es ein sogenanntes Gegenstromprinzip dass man das immer mit den übergeordneten und untergeordneten Ebenen abklären muss was in der Planung passieren kann.

00:06:54: Und da kommt dann eben die lokale Demokratie ins Spiel.

00:07:00: nach wie vor total faszinierend finde an der Planung, nämlich dass wir dann immer dazu organisieren können und müssen, wie diese Willensbildung vor Ort zustande kommt.

00:07:10: Wir haben die kommunalen Vertretungen, die kommunale Gremien aber es ist längst klar Städte, Dörfer, Regionen, Freiräume benutzen wir alle.

00:07:25: da sind wir alle Erfahrungen damit, da wollen alle auch mitreden.

00:07:29: Da wollen alle mal ihre Meinung dazu sagen oder hören warum etwas wie entschieden wird und dafür brauchen wir Prozesse die über die kommunalen Gremien Stadträte Gemeinderäte usw.

00:07:40: hinausgehen.

00:07:41: Dann machen wir Beteiligung Und es gibt auch Leute die sagen ich will das von Grund auf selber gestalten.

00:07:48: Also wir haben's mit einem Wechselspiel Von ganz vielen Kräften zu tun und Ich finde Das ist vor Ort einfach Demokratie.

00:07:55: und gerade weil Die Frage, wie wir unseren Raum nutzen vor Ort entschieden werden kann und weil ich damit auch die Möglichkeit habe etwas mit zu beeinflussen ist es im Moment so wichtig dass Leute gute Erfahrungen damit machen können was Demokratie vor Ort bewirken kann.

00:08:14: Und das deswegen Kommunen da auch sowohl die Räumlichen als auch die finanziellen Mittel haben etwas zu gestalten.

00:08:23: Genau ich hätte noch eine kurze Zwischenfrage und zwar vielleicht also Du kannst mich gerne korrigieren, wenn ich da falsch liege.

00:08:30: Sehe ich die Rolle von einer Raum- und Stadtplanerin eher als ausführende Rolle?

00:08:35: Also die Kommune entscheidet etwas und die Stadtraumplaner setzen das dann um.

00:08:42: Bin ich in dieser Ansicht richtig?

00:08:43: also ist es eher eine umsetzende Rolle?

00:08:45: oder kannst du auch deine eigenen Ideen von Demokratie oder wie demokratische Raumnutzung aussehen soll einfließen lassen.

00:08:56: Und im gleichen Zuge vielleicht auch, was sind so alltägliche Aufgaben der Raum- oder Stadtplanerin?

00:09:02: Weil ich glaube das war für mich am Anfang schwer greifbar als ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt

00:09:08: habe.

00:09:12: Ich fange tatsächlich bei dem ersten Teil deiner Frage an und da muss man sich noch ein paar klar machen.

00:09:18: wir haben ja die drei Gewalten Legislative, Exekutive, Judikative und prinzipiell gehört die Verwaltung.

00:09:27: Die Planung umsetzt in Städten unter die Pläne.

00:09:31: Macht gehört zur Exekotive das heißt sie machen das genau wie du es gesagt hast dass was ein Gemeinderat beschlossen hat.

00:09:39: auf der anderen Seite Wie soll ein ehrenamtlicher Gemeinderate.

00:09:45: Ein paar Stunden eigentlich nur am Tag, sag ich jetzt schon und nicht nur in der Woche weil Gemeinderäte unfassbar viel Zeit im Kommunalpolitik investieren.

00:09:55: Neben ihrem Beruf alles im Einzelnen durchblicken.

00:09:58: das heißt die sind auch davon abhängig dass ihnen gute Vorschläge vorgelegt werden Und damit beeinflusst letztlich die exekutive Beeinflussenplanerinnen und Planern.

00:10:08: Das was in einem Gemeinderat diskutiert wird natürlich Und das kommt nicht abgetrennt von da und wandert dann rüber und wird dann umgesetzt, sondern auch das ist ein Wechselspiel.

00:10:21: So jetzt mussten wir noch mal mit.

00:10:24: der

00:10:25: zweiten Teil der Frage war was Wenn man eine fünfjährige erklären müsste, was macht denn eine Stadt- oder Raumplanerin?

00:10:34: Was sind denn so alltägliche Aufgaben?

00:10:36: Wir reden jetzt sehr abstrakt viel über Stadt und Raumplanung.

00:10:39: Aber was genau bedeutet das eigentlich in deinem alltäglichen Berufsleben?

00:10:45: Die ganz einfache Erklärung ist ... Wo sich die meisten Leute am leichtesten etwas darunter vorstellen können, ist zu sagen, Stadtplaner helfen dabei zu entscheiden wo Parks sind, wo Wohnungen sind.

00:10:57: Wo Straßen sind und wo Gewerbegebiete sind.

00:11:00: Und was man in der Innenstadt alles so macht kommen da weitere Größe Kaufhäuser hin kommen auch Unternehmen hin?

00:11:08: kann man in die Innenstadt wohnen oder nicht wohn'n?

00:11:11: das sind so Themen die entschieden werden?

00:11:14: Oder damit vorgelegt werden.

00:11:16: wir gerade gesagt entschieden wird es im Gemeinderat aber Es ist natürlich letztlich auch mehr.

00:11:22: Man muss untersuchen welche Wohnbedürfnisse es eigentlich in der Stadt gibt.

00:11:27: Wer will da wohnen?

00:11:28: Brauchen wir neue Wohngebiete, brauchen wir sie nicht haben?

00:11:32: was?

00:11:32: wie gehen wir damit um das im Zentrum Läden leer stehen was unangenehm ist dass mag keiner aber es hat Gründe.

00:11:39: kann man an diesen Gründen etwas ändern?

00:11:43: Wir überlegen wie Parks gestaltet werden damit sich möglichst viele Gruppen da wohl fühlen können und so weiter.

00:11:51: also es geht dann auch ganz viel ins Detail.

00:11:53: Aber das Prinzip ist, was passiert eigentlich in der Stadtwo?

00:11:57: Und mit wem.

00:11:59: Ja, dass mit wemen... Ich glaube, das ist ein ganz guter Ankömpfungspunkt!

00:12:01: Du hast ja gerade schon gesagt, Beteiligung ist ein riesen Thema und mich interessiert wie es in der Praxis aussieht.

00:12:08: Hast du einen Best-Practice Beispiel oder generell eine Beteilligungsmethode die du uns vorstellen kannst, die besonders gut funktioniert in solchen Prozessen?

00:12:18: Weil auch das finde ich manchmal relativ abstrakt mir vorzustellen Wie kann ich als Bürgerin Mitentscheiden, was im öffentlichen Raum vielleicht passiert.

00:12:26: Also wie funktioniert dieses Beteiligen am besten aus deiner Erfahrung?

00:12:33: Ich überlege gerade schon welches Beispiel ich gleich bringen könnte aber ich sage es auch noch erst mal prinzipiell.

00:12:38: Beteilligung funktioniert immer am besten möglichst früh.

00:12:42: Wir hatten eine lange Zeit ein gültiges Baugesetzbuch das sagte wenn der Plan fertig ist dann hängt es nochmal im Rathaus auf und fragt die Bürger in einer abendlichen Veranstaltung was sie davon halten.

00:12:53: Und dann kommen ganz viele Leute und sagen, Mensch hättet ihr mich doch vorher gefragt.

00:12:57: Also wir wissen doch das in der Ecke immer dass und das passiert oder Leute gerne das und das machen und also spezifische örtliche Kenntnisse haben.

00:13:07: Hätet ihr nicht mal gefragt?

00:13:08: Dann wäre der Plan besser geworden.

00:13:11: Und jetzt bin ich dagegen weil ihr das nicht berücksichtigt habt.

00:13:15: Wenn wir also viel früher anfangen wenn wir schon anfangen über Pläne nachzudenken und dann sagen kommt man alle zusammen die Gedanken dazu haben, die da wohnen.

00:13:24: Die auch andere Perspektiven einbringen können möglichst viele dann wird in der Regel der Plan besser weil er schon von Anfang an viele Dinge berücksichtigt die sonst später als Protest kommen.

00:13:36: und deswegen Beteiligung möglichst früh.

00:13:40: zweitens Beteilligung für möglichst viele Menschen.

00:13:44: wir müssen heute überlegen zum Beispiel wie wir kommunizieren.

00:13:47: Wir können Einladungen zu solchen Dingen nicht mehr nur im Gemeindeschaukasten aushängen.

00:13:54: Da muss Social Media bedient werden, da müssen aber auch weiterhin die Zeitungen und das Radio bedient wird.

00:13:59: also das ist aufwendiger geworden, aber wir haben eben unterschiedliche Zielgruppen.

00:14:04: und das dritte ist es muss zu den Zielgruppem auch passen.

00:14:08: ein Beispiel wenn wir über Wege von Kindern zu Kindergärten zu Schulen und so reden dann reicht es nicht, abends in eine Gaststätte einzuladen.

00:14:19: Dann erreichen wir in der Regel die Frauen mit Migrationshintergrund, die sich intensiv um ihre Familien kümmern überhaupt nicht.

00:14:26: Das heißt da gehen wir dann morgens in die Kindergärten und sagen können wir mal eine halbe Stunde die Mütter oder die Väter, die ihre Kinder in den Kindergarten bringen, da interviewen?

00:14:36: Können wir da kurze Gesprächsrunden machen, um solche Themen zu erörtern?

00:14:40: das muss auch vielfältiger werden.

00:14:42: so vielfällig wie die Stadt Bevölkerung halt ist

00:14:45: klingt auf jeden Fall nach einem großen Aufwand, der da betrieben wird.

00:14:50: Also alle zu erreichen ist ja ein kasser Anspruch.

00:14:53: Ja ich sage auch immer wir kriegen oft den Auftrag.

00:14:56: diesmal wollen wir aber wirklich alle erreichen und nicht nur die die immer mitmachen!

00:15:03: Und dann sag' ich mir Leute seid einmal froh um die sie immer mit machen weil die sich schwer eingearbeitet haben und viel Zeit auch mitbringen können wir nicht zwangsweise erreichen.

00:15:14: Wir sind nicht in einem Zwangssystem, wo man antreten muss sondern wir können entscheiden ob wir abends lieber ein Krimi gucken oder zu einer Bürgerversammlung gehen und das ist ein hohes Gut diese Freiheit.

00:15:25: es zeigt auch vielleicht ein gewisses Vertrauen zu den Gemeindevertretern manchmal aber auch Frustration.

00:15:33: also alle erreichen real alle klappt gar nicht.

00:15:39: aber wichtig ist alle Perspektiven mit einzubeziehen das heißt Leute, die gut für ihre Perspektiven reden können.

00:15:47: Gibt es da was wo du sagst?

00:15:48: Da hat das besonders gut.

00:15:49: also wenn du darüber sprechen darfst, dass ist ein Paradebeispiel wie das gut funktioniert hat?

00:15:55: Ich nehme mal gerade ein ganz altes Beispiel.

00:15:58: vor vielen Jahren ging es in Heidelberg um eine Straßenbahnführung.

00:16:02: man wollte eine Straßenbahnen in einen Vorort weiterführen.

00:16:06: Straßenbahn haben viel größere Kapazitäten und werden von Leuten lieber benutzt als Busse weil sie gleichmäßiger fahren.

00:16:13: in der Regel

00:16:14: In welchem Stadtteil denn?

00:16:16: Ich wohne in Heidelberg.

00:16:17: Ach guck Rohrbach!

00:16:20: Also nach Rohrbach sollte die Straßenbahn verlängert werden.

00:16:22: und dann war die Frage, Rohr Bach ist dicht besiedelt hat einen engen kleinen Dorfkern.

00:16:27: wo kann man die Straßenbahnen entlang führen?

00:16:29: das sinnvollste war mitten durch den Dorfkern aber da gab es eine richtige Engstelle.

00:16:37: Und dann haben die Planer gesagt also wir schlagen mal lieber etwas außen rum vor Ist nicht so praktisch, ist aber nicht so nützlich.

00:16:47: Weil Leute länger hingehen müssen und weil man nicht wirklich direkt bei den Läden oder beim Treffpunkt landet.

00:16:55: Wir schlagen das vor, dass es einfacher nicht so eng ist.

00:16:59: Bei der Bürgerbeteiligung haben dann Bürger gesagt... Also wissen sie eigentlich finden wir, dass die Straßenbahn falsch läuft?

00:17:09: Die muss doch mitten durchs Zentrum da wo wir alle hin wollen!

00:17:13: und da, wo die meisten auch einsteigen können.

00:17:16: Können sie das nicht auch planen?

00:17:19: Und dann haben die Planner gesagt ja eigentlich finden wir das auch!

00:17:22: Wir haben uns nur nicht getraut und dann wurde es tatsächlich am Ende durch das Zentrum gelegt.

00:17:27: ich glaube dass ist nach wie vor so.

00:17:28: ne Valeria.

00:17:31: also ich kenne mich in Rohrbach nicht gut genug aus aber ich habe auch nicht den Eindruck diese Straßenbahn rumläuft.

00:17:38: Also die läuft relativ zentral durch Rohrbach durch, man muss dann halt von diesem Zentrum immer... also hat man trotzdem weite Wege.

00:17:45: aber ich habe schon das Gefühl dass die Straßenbahnführung zentrale gebaut

00:17:50: wurde.

00:17:51: Ich finde das nach wie vor ein schönes relativ schnell erzählbares Beispiel dafür, dass man mit Bürgerbeteiligung bessere Pläne erreichen kann und dass man als Bürger da auch was erreichen kann.

00:18:01: Vielen Dank für den Einblick!

00:18:11: Genau, dann wären wir beim Recherche-Segment angelangt.

00:18:15: Ich hatte lange überlegt was ich eine Raum- oder Stadtplanerin fragen werde und dann hat mich meine Mitbewohnerin auf eine gute Idee gebracht beim abendlichen Gespräch.

00:18:28: Und zwar hat sie mich auf das Konzept der feministischen Stadtplanung aufmerksam gemacht

00:18:33: und

00:18:33: ich habe dann ein bisschen rumgegugelt und einen Artikel gefunden von der Professorin für Städtebau Fabienne Hölzel Und sie schrieb in der letztjährige Ausgabe der Deutschen Bauzeitschrift, «Heutige Gesellschaften, ihre Städte und Räume sind nach wie vor auf den gesunden weißen Mann zwischen fünfzehnundsechzig ausgelegt.

00:18:51: Diese Bevölkerungsgruppe sieht naturgemäß wenig Handlungsbedarf denn für Sie funktionieren die Welt, die Gesellschaft, die Stadt und Ihre Räumen.».

00:18:58: Und meine Frage dazu ist aus Ihrer Perspektive oder aus Deiner Perspektiven Wie prägen gesellschaftliche Machtstrukturen die Stadt- und Raumplanung bis heute?

00:19:07: Und wie müssten Städte und ihre Räume umgeplant oder geplant werden, um den Bedürfnissen aller Menschen gericht zu werden nicht nur denen der Männer.

00:19:17: Da würde ich jetzt auch drum bitten dass wir erstmal die erste Hälfte nehmen und dann bitte die zweite Frage nachher nochmal stellen.

00:19:22: auf jeden Fall.

00:19:25: Ja Machtstruktur.

00:19:31: Auch da muss ein bisschen ausholen.

00:19:33: Raumplanungen, Stadt-und Regionalplanung hat ja ganz viel mit Grund und Boden zu tun.

00:19:38: Und Grund und Boden sind in Privateigentum, manchmal auch in Staatseigentum.

00:19:44: Aber im Prinzip erstmal Privategentum.

00:19:47: sie sind eine wichtige Voraussetzung dass Menschen wohnen und leben können aber auch das Firmen produzieren können usw.

00:19:54: Also ohne das läuft nix.

00:19:58: Und gleichzu dieses Eigentums- und Nutzungsrecht ist im Grundgesetz geschützt erst mal als prioritärer Werteigentum.

00:20:08: Und erbrecht übrigens, habe ich inzwischen noch mal gesehen sind besonders geschützt.

00:20:13: Aber es gibt Einschränkungen.

00:20:15: also das Eigentum verpflichtet der Gebrauch soll zu dem gleichzeitig den Wohl der Allgemeinheit dienen gilt übrigens für alle Eigentumsformen nicht nur für Grund und Boden.

00:20:25: aber und Naturschutz oder Produktionen, Naturschätze oder Produktionsmittel oder Grund und Boden können zum Zwecke des Allgemeinwohls auch vergesellschaftet werden.

00:20:37: Wir haben also auch da so ein Spannungsfeld Und die Raumplanung haben wir vorhin schon gesagt ist dazu da Inhalt und Schranken der Nutzung des Eigentums angrund und Boden demokratisch zu bestimmen in diesem Prozess in den Städten in den Ländern.

00:20:57: Zum einen ist die Frage Natürlich hat dann jemand, der Grund und Boden besitzt erst mal Macht.

00:21:04: Es gibt aber auch gute Beispiele und das noch einmal zurück.

00:21:08: Das prägt sich aus darin wie teuer werden Wohnungen gebaut?

00:21:12: Wie dicht werden Grundstücke genutzt?

00:21:16: Wie viel Grünflächen sieht man vor?

00:21:19: Und und und!

00:21:19: Das hängt da mit dem privaten verfügen zusammen, auch mit dem Plan, aber auch mit den privaten.

00:21:26: Und dann gibt es, finde ich auch gerade immer wieder diskutiert ein wunderbares Beispiel.

00:21:30: Es gibt ja auch den öffentlichen Raum.

00:21:32: Straßen, Parksplätze gehören den Kommunen in der Regel und da prägen sich Machtstrukturen allerdings aus.

00:21:40: Wir haben eine Geschichte des Fortschritts bei uns Der war mit dem Automobil verknüpft also Automobil wurde nach vorne gerückt.

00:21:48: es gibt eine Straßennverkehrsordnung die ganz lange ausschließlich sagte Die Nutzung des Straßenraums soll dem Flüssigen Verkehr des Autos dienen.

00:21:58: Wir haben erst seit anderthalb Jahren auf übrigens kommunale Initiativen hin eine Ergänzung dieser Straßenverkehrsordnung, die sagt dass die Verkehrsarten alle berücksichtigt werden sollen und damit drückt sich zum Beispiel im öffentlichen Raum Macht aus.

00:22:18: wie viel Raum kriegen die Autos in denen tatsächlich wenn man sich das anguckt Viele weiße Männer zwischen fünfzehn und sechzig Jahren sitzen, bei uns weiß also anderswo eben auch People of Color.

00:22:32: Und wie viel Raum gibt es für Fußgängerinnen?

00:22:37: Sind das Restmengen?

00:22:39: Wie viele Raum gibt's ist für FahrradfahrerInnen?

00:22:43: Für welche eigentlich?

00:22:44: Auch da differenziert sich ja im Moment das Nutzungsmuster total aus.

00:22:48: Wir erleben da auch Machtdemonstrationen.

00:22:51: Ich habe es gerade kürzlich in Oslo erlebt.

00:22:55: eine sehr stark reduzierten Verkehr in der Innenstadt.

00:22:59: Wer die Innenstadt mit dem Fahrzeug benutzen will muss Sondergenehmigungen haben oder sehr viel Geld zahlen, man kann am Stadtrand parken.

00:23:06: es gibt einen hervorragenden öffentlichen Verkehr und es gibt ein großen Tunnel unter Oslo durch aber trotzdem kommt ist ich habe es dann erlebt zu Abendstunden wenn die Straßen wirklich fast leer sind zur Machtdemonstration dicken Autos die mit brüllen Motoren durch die Stadt fahren platzmäßig als auch akustisch, als auch gefahren mäßig eindeutige Machtdemonstrationen darstellen.

00:23:32: Jedenfalls habe ich so empfunden und das heißt es ist immer noch ein gesellschaftlicher Auseinandersetzung wie wir mit dem öffentlichen Raum umgehen und da kann man sagen es gibt Fortschritte in der Diskussion um die Nutzung des öffentlichen Raums.

00:23:51: diese macht einer bestimmten Gruppe Perspektiven, die mit Wünschen unserer Gesellschaft und wie sie am stärksten formuliert werden verbunden ist spielt nach wie vor eine große Rolle.

00:24:03: Aber wir lernen zunehmend auch andere Perspektive zu berücksichtigen.

00:24:09: Genau, daran knüpft auch meine zweite Frage ganz gut an.

00:24:13: Nämlich wie müssten Städte und ihre Räume umgeplant werden oder zukünftige Städten und Räumen geplant werden damit sie möglichst den Bedürfnissen aller Menschen gerecht werden?

00:24:22: Also wir hatten es ja vorhin davon dass man nicht immer alle einfangen kann oder generell nie alle Perspektiven einfahren kann.

00:24:29: aber wie sieht Ihre Traumstadt der Zukunft aus?

00:24:34: oder die demokratische Traum Utopie statt der Zukunft.

00:24:38: Was ist anders, als es jetzt ist?

00:24:42: Naja ich habe vorhin schon mal über Klima gesprochen.

00:24:44: Ich glaube wir werden Städte richtig anders gestalten müssen.

00:24:49: Wir haben lange das Ideal auch einer steinernden Stadt verfolgt.

00:24:52: Das war ein architektonisch städtebauliches Leitbild Wo wir schon wenig und im Städtenbau sind zwanzig Jahre wenig also eine krasse Kehrtwendung hinlegen müssen.

00:25:06: Ist das so ein ästhetischer Trend gewesen?

00:25:09: Genau,

00:25:10: man hat es als Ideal empfunden.

00:25:12: und zum Beispiel in Frankfurt gibt's den Goetheplatz riesig umstritten.

00:25:16: Relativ wenig Bäume, eine relativ kleinkronige Sorte die wenig Schatten spendet und da wird jetzt umgebaut, muss umgebaut werden aber auch einen Platz in Nürnberg direkt am germanischen Museum und in der der des Bahnhofs riesig diskutiert.

00:25:36: Man hat sich an italienischen Städten der Renaissance ein Beispiel genommen, Sienna und so weiter.

00:25:41: Fand es toll!

00:25:42: Es gibt wieder einen Wechsel.

00:25:45: insofern also wir werden sicherlich um für alle Menschen wenig gesundheitsschädliches Benutzen der Stadt zu ermöglichen bei der Hitze, die wir kriegen werden.

00:25:56: Viel mehr Wasser viel mehr Bäume, viel mehr Grünfläche, vielmehr Verdunstungsmöglichkeiten haben müssen.

00:26:01: Wir müssen Wände, Dächer und Böden viel heller gestalten als sie bisher sind.

00:26:07: Das wird sich ändern.

00:26:08: aber wenn wir nochmal auf dieses Thema alle Menschen kommen wollen Ich würde da lieber mit einer Vorgehensweise antworten nämlich generell die Perspektive.

00:26:20: Für wen ist das jetzt?

00:26:22: Immer erst mal aus der Perspektive all der Gruppen, die eben nicht zu der vorhin genannten Gruppe gehören.

00:26:29: Junge Menschen, alte Menschen, kranke Menschen und so weiter zu betrachten.

00:26:38: und die Erfahrung seit zig Jahren zeigt Wenn eine Stadt aus diesen Perspektiven gut zu benutzen ist oder wenn wir schon eine von diesen Perspekten in den Vordergrund rücken, kommt in der Regel etwas bei raus was für alle anderen Gruppen auch gut ist.

00:26:55: Vielen Dank!

00:26:58: Wir sind schon fast am Ende angelangt

00:26:59: von

00:26:59: unserem kleinen Podcast-Format und fragen gehenende gerne nochmal nach den Medientipps.

00:27:07: Valeria, du hast ja schon die Bautzeitschrift genannt!

00:27:10: Wir möchten immer gerne wissen wo informierst Du Dich vielleicht wirklich auch mit Spaß und Freude über Deine Themen?

00:27:18: Hast Du einen Lieblingspodcast zum Thema Stadtplanung?

00:27:21: Gibt's ein TikTok oder Insta-Kanal,

00:27:23: den

00:27:24: Du vorzugsweise konsumierst?

00:27:27: Wo kann man sich

00:27:29: gut

00:27:30: über Dein Fachbereich informieren?

00:27:33: Wenn ich gefragt werde, wo gucke ich nach?

00:27:35: Ich krieg sowieso als Mitglied von insgesamt drei Berufsverbänden die Zeitschriften ins Haus geliefert.

00:27:42: Also für die Vereinigung für Stadtregional- und Landesplanung ist es die Planerin Das große IN.

00:27:48: am Ende haben wir vor dreißig Jahren, als wir heftig über feministische Stadtplanungen und Frauen in der Planung diskutiert haben im Verband durchgesetzt, dass das angehängt wird.

00:27:58: Das hieß Anfang mal Planner.

00:28:03: Das Zweite ist die Raumplanung vom Informationskreis für Raumplanungen in beiden Fällen von ehrenamtlichen Redaktionen gestaltet, die tolle Arbeit machen um uns Kollegen und Kolleginnen immer wieder aktuelle Themen aufzubereiten.

00:28:16: Uns da auf Top-Niveau zu halten Und sicherlich öffentlich besser zugänglich ist.

00:28:23: ein wundervoller Postcast von zwei Kolleginnen das sind Dr.

00:28:26: Christine Grüger und Dr.

00:28:28: Feetissen.

00:28:29: Die machen einen Podcast der heißt Stadtrederei.

00:28:33: Nicht Rederei mit zwei E, weil es nicht um Schiffe geht sondern Rederei.

00:28:36: Weil's uns über Stadt und Räume reden geht.

00:28:40: Das findet man mit diesem Stichwort statt Rederei überall sofort auf allen Kanälen die Podcast spielen Und auch auf der Website davon und den kann ich wirklich nur empfehlen.

00:28:52: topaktuell und immer spannend

00:28:54: Sehr cool vielen Dank.

00:28:55: Ich finde es immer spannend zu hören.

00:28:56: das ist wirklich für jede Nische

00:28:58: ein Podcast Aber wirklich Für alles.

00:29:02: Zum Abschluss haben wir noch unser Ausstiegssegment, das heißt einfach nur entweder oder.

00:29:21: Das heißt wenn dann zwei Dinge die oft im Gegensatz zueinander stehen und du musst dich dann entscheiden was du auswählen möchtest?

00:29:28: Und wir haben uns nie darauf geeinigt wie viel Joker!

00:29:30: Zwei.

00:29:32: Wir

00:29:32: sind sehr großzügig mit den Jokern, zwei

00:29:33: ist so die der Richtwert und das fällt immer

00:29:34: auf die Person,

00:29:38: damit die Leute sich nicht immer rausreden können weil natürlich kann man dann sagen ja es ist ein Spektrum ja gut es ist

00:29:44: beides

00:29:44: und so.

00:29:47: Soll ich mal anfangen?

00:29:49: Das erste entweder oder wäre Frühaufsteherin oder Nachtäule.

00:29:52: Frühaufstärin.

00:29:54: Stadt- oder Land?

00:29:57: Stadt

00:29:59: Fahrrad oder Bahn?

00:30:01: Fahrrad

00:30:03: Konferenz oder Workshop

00:30:05: Workshop.

00:30:07: Zu hören

00:30:07: oder moderieren?

00:30:09: Moderieren?

00:30:10: Wirklich, was magst

00:30:12: du da dran?

00:30:13: Also nicht das Mädchen, dass man sich das nicht macht.

00:30:15: Stella

00:30:16: ganz schockiert!

00:30:24: Ich finde das wunderbar mit vielen Menschen eine gute Unterhaltung zu gestalten Und immer hinzugucken, wer gerade was sagen möchte.

00:30:30: Wo sich das Gesicht verändert und man merkt da laufen Gedanken und das mal aufzugreifen.

00:30:36: Ich moderiere sehr aktiv Das mache ich auch viel in der Planung und spreche Leute an.

00:30:40: Da müssen Sie hier mal drauf gefasst sein wenn ich moderiere.

00:30:43: Ich finde es eine tolle Gestaltung.

00:30:45: Ja

00:30:47: Du bist dran Echt?

00:30:48: Ja So aus der Fassung jetzt Planung oder Improvisation?

00:30:53: Planung

00:30:55: Bürgerwerkstatt oder Onlinebeteiligung?

00:30:57: Bürgerwerkstadt

00:30:58: Wissenschaft oder Praxis?

00:31:00: Praxis.

00:31:02: Quartier oder gesamte Region?

00:31:05: Gesamte Region.

00:31:06: Kompromiss- oder klare Haltung?

00:31:09: Kompromisse.

00:31:10: Optimistin oder Realistin, wenn es um Deumokratie geht?

00:31:13: Optimistinn.

00:31:15: Vertrauen oder Kontrolle?

00:31:18: Vertrauen und Kontrolle.

00:31:20: Vertrauen.

00:31:21: Klebezettel oder Whiteboard?

00:31:25: Klebezeddl.

00:31:28: Bürgerinnen, Forum oder Stammtisch?

00:31:30: BürgerInnen, Forum

00:31:32: Und zu guter Letzt Frankfurt oder Darmstadt?

00:31:35: Jokor.

00:31:37: Sehr weise gewählt, sehr weise.

00:31:39: Mir ist auch aufgefallen diese Frankfurt-Darmstadt Frage.

00:31:42: Stellen wir so vielen Leuten die wir interviewen?

00:31:45: Das stimmt beziehungsweise es sind meistens oft die Orte wo die Person wirkt und wo die Personen lebt

00:31:51: wenn

00:31:52: wir das vor allem voraus wissen.

00:31:53: Aber wir sollten mal einen Running-Tally machen.

00:31:55: für welche Stadt.

00:31:58: Vielen, vielen lieben Dank an dieser Stelle schon mal.

00:32:00: Ich habe immer noch eine kleine Ausschlussfrage die wir auch gerne einfach unseren Hörerinnen und Gästen heute zum Nachdenken vielleicht auch mitgeben was gibt dir denn Hoffnung wenn du auf die Zukunft unserer Städte und Region blickst?

00:32:22: Die lange Stelle ist beunruhigend!

00:32:31: es besser machen zu wollen, das Interesse von Bürgerinnen und Bürgern daran mitwirken zu wollen.

00:32:41: Und die Tatsache, dass eine Frage eines guten und demokratischen Umgangs mit Raum eine Frage von Kultur ist – und das wollen wir alle nicht verlieren!

00:32:53: Vielen Dank für dieses tolle Abschlusswort.

00:32:56: Damit gehen wir raus aus in guter Gesellschaft der Live-Ausgabe vom Schadervestival.

00:33:02: Ich bedanke mich ganz herzlich für das Publikum hier bei uns vor Ort und auch bei unseren Hörern, die diese Folge nachhören dann wenn sie veröffentlicht ist kann nur dazu einladen auch mal bei uns auf der Homepage vorbei zu schauen auf unseren Socials mit unseren vielen Kanälen wo ihr Inhalte von uns findet Hört gerne in die bisher erschienen Folgen rein und bleibt uns gewogen.

00:33:27: Vielen herzlichen Dank, Valeria!

00:33:28: Schön, dass du dabei warst.

00:33:29: Danke dir Stella und danke Ursula.

00:33:31: Danke Ursula Stein.

00:33:32: Das hat Spaß gemacht.

00:33:33: Vielen Dank.

Über diesen Podcast

In diesem Podcast der Schader-Stiftung geht es um Menschen und Ideen, um Gesellschaftswissenschaften und Praxis.

Dr. Stella Lorenz und ihre Co-Hosts Benjamin Stehl und Valeria Elsesser sprechen mit spannenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis. Wissen möchten sie von ihren Gästen, woher sie kommen, was sie dazu gebracht hat, sich mit gesellschaftlichen Belangen zu befassen und was sie dabei aktuell am meisten beschäftigt.

von und mit Schader-Stiftung

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